18Sekunden | Atemstörungen Pseudokrupp
Im letzten Jahrhundert gab es eine verbreitete Krankheit mit dem Namen Krupp. Bei dieser damals häufig auftretenden Krankheit, die auch unter dem Namen Diphterie bekannt ist, kam es zu massiven Störungen (Schluckbeschwerden, Bauchschmerzen, Mattigkeit), die oft einen lebensbedrohlichen Verlauf nahmen. Diese Krankheit konnte durch eine durchgängige Impfung der Bevölkerung weitgehend eingedämmt werden, droht aber bei einer Impfnachlässigkeit wieder aufzukeimen. Pseudokrupp ist eine Krankheit, die hinsichtlich der Beschwerden in den oberen Atemwegen, ähnliche Symptome wie der echte Krupp aufzeigt, jedoch in aller Regel weitaus harmloser verläuft. Er kommt heutzutage recht häufig bei Kleinkindern vor. Durch Viren oder Bakterien ausgelöst, entsteht bei einem Pseudokruppanfall eine Entzündung im Kehlkopfbereich. Diese Entzündung kann zu Luftwegsverengungen führen. Es droht Atemnot, oft husten die Kinder dabei heftig, was sich jedoch mehr nach einem Bellen anhören kann.
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Asthma ist eine Erkrankung der unteren Luftwege. Genauer gesagt sind die Bronchiolen (das sind die kleinsten Luftröhrchen, die den Sauerstoff in die Lungenbläschen transportieren) in Mitleidenschaft gezogen. Tritt ein Asthmaanfall ein, verengen sich diese Bronchiolen und sondern durch einen entzündlichen Vorgang zähen Schleim ab. Die Luft kann nicht mehr ungehindert hindurchströmen, eine Atemnot entsteht. Besonders der Ausatemvorgang wird dabei gestört. Dies hängt damit zusammen, dass bei der Ausatmung die verbrauchte Atemluft nur schwer aus dem Körper entweichen kann, da bei diesem Vorgang keine Muskeln aktiv beteiligt sind.
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